Immer wenn ich diese Bilder sehe, packt mich das Fernweh. Eine Reise, die mich so schnell nicht loslassen wird: Neuseeland.
Ich wusste nicht so genau, was mich erwarten wird. Nachdem ich schon die halbe Welt bereist hatte, war Neuseeland eines der Reiseziele, wo ich unbedingt noch hinwollte.
Doch die Enttäuschung nach der Ankunft war zunächst gross – hatte ich mich doch auf frühsommerliche Temperaturen im Dezember eingestellt – na ja, immerhin 15° C. Aber der Nieselregen muss doch wirklich nicht sein. In den vielen Reiseführern steht etwas von jeweils einem Regentag im Dez. und im Jan. in Auckland. Scheinbar hatten die Tage sich verabredet und auch noch Nachwuchs bekommen, denn es blieb die ersten drei Tage so… Zum Glück ist man ja entsprechend gerüstet, dann muss halt die Bergausrüstung schon in Auckland ausgepackt werden.
Da hilft auch die freundliche Aufmunterung der “Gastmutter” wenig, es handele sich wohl um den kältesten Sommer der letzten 15 Jahre, den ich da erwischt habe.
Aber sobald man angekommen ist, sich im Linksverkehr heimisch fühlt, und die Grenzen der Stadt das erste Mal verlassen hat, ist der Regen völlig vergessen. Überwältigt von der Natur und dem Artenreichtum, bleibt einem schier der Atem weg. Ich war, glaube ich, in noch keinem Land, das mich so schnell für sich einnehmen konnte.
Von Norden nach Süden und zurück: von Auckland mit dem Auto startend geht es zunächst Richtung Norden in den Kauri Forest, dann zurück nach Auckland und weiter über Rotorua, den Tongariro N.P. und Napier weiter bis nach Wellington. Hier ein paar Eindrücke der Nordinsel:
Mit der Fähre wird dann (bei etwas ungemütlichem Seegang) übergesetzt auf die Südinsel. Hier geht es dann von Picton über Nelson und den Abel Tasman N.P. zum Lake Nelson N.P. und dann über Kaikoura nach Christchurch, von wo der Rückflug nach Auckland ansteht. Hier noch Eindrücke von der Südinsel:
Die vier Wochen sind viel zu schnell vergangen, sie haben bei weitem nicht ausgereicht, um “alles” zu sehen (es mussten sogar auf Grund der Witterungsbedingungen Programmpunkte gestrichen werden). Aber die anfängliche Enttäuschung ist grenzenloser Euphorie gewichen, die soweit geht, dass man eigentlich gar nicht weg will
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Neuseeland – ich komme wieder, garantiert!